"Fröhliche      Spatzen"
   Großtagespflege

Unser Konzept


Zielsetzung für die pädagogische Arbeit


Unsere Motivation in der Kindertagespflege zu arbeiten, ist die Freude am Zusammensein mit Kindern, das Leuchten der Kinderaugen                      wenn Sie etwas neues lernen und das Lachen welches unsere Räumlichkeiten erfüllt.

Es ist für uns eine wichtige Aufgabe, Kinder in den ersten Lebensjahren zu begleiten. 

Wir spielen und lachen gerne mit Kindern und möchte Ihnen unsere Erfahrung weitergeben.

Gerne bringen wir ihnenen Stück für Stück die Welt nah

Aussagen zu erzieherischen Leitzielen

Für die Kinder möchten wir kein Mutterersatz sein, sondern eine Unterstützung in ihrer Entwicklung.

Wir möchten für die Kinder durch viel Aufmerksamkeit, Lob und Ermutigung eine wichtige Bezugsperson sein.

Natürlich auch  ein gutes Vorbild in Sachen Ernährung, Gesundheit, oder Umgang miteinander.

Erzieherische Schwerpunkte möchten wir soweit es geht mit den Eltern abgleichen.


Persönlichkeitsentwicklungen der Kinder 

Durch respektvollen und liebevollen Umgang miteinander möchten wir das Selbstbewusstsein der Kinder stärken und die Kinder ermutigen Dinge selbst zu tun.

Die Kinder erfahren die Geborgenheit, Aufmerksamkeit,  Liebe und Sicherheit die sie brauchen, um Vertrauen zu fassen und sich schnell an die neue Umgebung und an uns als Tagespflegepersonen zu gewöhnen.

Das Ziel ist es, dass sich jedes Kind in seiner Persönlichkeit entfalten kann und gestärkt wird für das Miteinander in der Gruppe.

Kinder sollen möglichst viele Dinge selbst entdecken, da das für ihre geistige Entwicklung wichtig ist.

Jedes Kind bringt eigene Fähigkeiten und Begabungen mit, die wir durch Ermutigungen und Unterstützungen fördern möchten. 


Förderung sozialer Fähigkeiten 

Eine Tagespflege ist eine familienergänzende Erfahrung für das Kind.

Im Freispiel kommen die sozialen Kompetenzen besonders zum Tragen, da sich Kinder ihren Ort, ihre Spielmaterialien und ihren Spielpartner selber aussuchen können.

Durch gemeinschaftliche Angebote, wie z.B. basteln, singen, malen, tanzen, werden ihre sozialen und emotionalen Fähigkeiten erprobt.

Dazu gehört auch gegenseitige Rücksichtnahme und Hilfsbereitschaft, zeigen von Mitgefühl und Teilen.

Bei auftretenden Konflikten halten wir uns vorerst im Hintergrund. 

  

Freude am Lernen und Wissenserweiterung 

Wir möchten die Neugier der Kinder unterstützen, spielerisch all ihren Sinnen Anregungen bieten.

Ein gutes Körpergefühl und Freude an Bewegung zu fördern ist uns wichtig, da auch dies die Kinder in ihrem Selbstwertgefühl stärkt.

Kinder sollen Spaß an der Sprache haben und diese als ein wesentliches Ausdrucksmittel nutzen.

Mit der Sprache experimentieren, z.B. Reime zu erfinden, Erlebtes und Gefühle in Worte zu fassen. 

Beim Malen und Basteln entwickeln Kinder ein Gefühl für angenehme und schöne Dinge.

Sie lernen auch Lieder und Musik kennen.

Kinder sind unendlich wissbegierig und lernen über Wahrnehmung und Bewegung.

Mit unerschöpflichen Möglichkeiten kann dabei die Eigenkreativität der Kinder angeregt werden, sie begreifen die Welt mit den Händen. (Im Garten pflanzen und ernten)

Die Natur wird uns bei der Weiterentwicklung der Kinder auch sehr hilfreich sein. Wir werden oft auf Entdeckungsreise gehen denn Natur erleben steigert Phantasie und Kreativität.         

Die Kinder entwickeln ihre sozialen Fähigkeiten indem Sie  auf andere zugehen und sich mit ihnen gut verständigen.

Sie lernen Aufgaben und Verantwortung zu übernehmen.

Offenheit und Achtung gegenüber anderen Kulturen und Religionen werden hier von klein auf gelebt. Kinder lernen andere Gewohnheiten, Bräuche und Sitten kennen. 

  

Betreuung, Sicherheit, Gesundheit, Ernährung 

Eine ausgewogene Ernährung ist für die Gesundheit und das Wohlbefinden eine grundlegende Voraussetzung.

Dazu bieten wir den Kindern täglich frisches Obst und Gemüse als begleitenden Snack an.

Auf abwechslungsreiche und täglich frisch zubereitete Mahlzeiten wird sehr viel Wert gelegt (Nudeln, Kartoffeln, Reis, Obst, Gemüse, Fisch, und Fleisch)

Gesunde Getränke gehören natürlich auch zu einer guten Ernährung.

(Tee, Wasser, Fruchtschorle ohne Zucker)

Unsere Mahlzeiten nehmen wir gemeinsam ein. Für alle Kinder stehen dem Alter entsprechend ausreichende Sitzplätze zur Verfügung. Je nach Alter und „Leistungsvermögen“ des Kindes gibt es  kindgerechtes Geschirr und Besteck.

Bei den Mahlzeiten möchten wir eine entspannte Atmosphäre.

Deshalb achten wir darauf, dass die Kinder zum Essen ermutigt aber nicht zum „Aufessen“ gezwungen werden.

Die  Sauberkeitserziehung nimmt einen hohen Stellenwert ein.                 Unter Sauberkeitserziehung verstehen wir nicht nur das Wickeln und die Hinführung zum selbständigen Benutzen der Toilette, sondern auch die Körperpflege, wie z.B. das Anhalten der Kinder zum selbständigen Hände bzw. Gesicht waschen vor und nach den Mahlzeiten.

Nach dem Mittagessen machen sich die Kleinen mit Hilfe von uns oder auch allein bettfertig.

Die Kinder putzen sich die Zähne, gehen auf die Toilette oder bekommen eine frische Windel.

Vor der Schlafenszeit lesen wir eine kleine Geschichte vor, damit die Kinder langsam zur Ruhe kommen. 

Jedes Kind hat seinen eigenen Schlaf- oder Ruheplatz, den es mit persönlichen Gegenständen wie Schnuller, Teddybär, Schmusedecke oder Puppe gemütlich einrichten kann. 

Anhand von Bilderbüchern bringen wir den Kindern die Straßenverkehrsregeln bei und übe sie gemeinsam im ruhigen Straßenverkehr in der Siedlung. Weiterhin klären wir die Kinder auf, nicht mit Fremden mitzugehen oder etwas von ihnen anzunehmen. 

Um eine Optimale Betreuung zu gewährleisten hat die Sicherheit oberste Priorität.

Steckdosenschutz / Sicherung an Fenster und Türen / Schränken /  kindgerechtes Spielzeug / Eck und Kantenschutz an Tischen und Heizungen.

Der Garten ist auch Kindersicher. Plastiktüten, Medikamente, Spül und Reinigungsmittel werden außerhalb der Reichweite von Kindern aufbewahrt.

Erste-Hilfe Kasten Und Feuerlöscher gehören selbstverständlich zur Ausstattung.

Eine tägliche Grundreinigung der Räume ist selbstverständlich. Auch die Waschlappen, Handtücher, Decken und Kuscheltiere werden regelmäßig gereinigt.

Unsere Tagespflegestelle ist Nichtraucherbereich, in dem das Rauchen  untersagt ist.

Einen Erste – Hilfe Kurs Extra für Kinder haben wir absolviert.                 

Dieser muss alle zwei Jahre aufgefrischt werden.

Ein wichtiger Punkt in einer fremden Betreuungseinrichtung ist, wenn das Kind krank wird.

 

Kranke Kinder gehören nicht in die Betreuungseinrichtung. 

Bitte haben sie Verständnis dafür, dass wir zum Schutz der anderen Kinder, keine kranken Kinder betreuen darf. 

Kinder die krank sind, benötigen eine besondere Zuwendung der Eltern, die wir so nicht gewährleisten können.

Bitte stimmen Sie sich vor dem Bringen, bei evtl. vorliegendem Verdacht einer Krankheit, tel. mit uns ab. 

  

Entwicklungsbeobachtung 

Für eine gelungene Entwicklungsbegleitung sind gute Beobachtungen der Interessen, Fähigkeiten und Handlungsstrategien der Kinder von Bedeutung. 

Aus diesem Grund wird über jedes Kind ein regelmäßiger Beobachtungsbogen erstellt. 

Tägliche Notizen helfen uns dabei, die einzelnen Entwicklungsprozesse nachzuvollziehen und dokumentieren zu können. 

Auch dokumentieren wir mit Bastelarbeiten und Fotos die Entwicklung der Kinder. 

Ein regelmäßiger Austausch mit den Eltern ist uns dabei sehr wichtig.

Parallel dazu legen wir über die gesamte Betreuungszeit ein Portfolio des einzelnen Kindes an. 

  

Zusammenarbeit mit den Eltern 

Die Eltern sind die wichtigsten Bezugspersonen für das Kind, sie verstehen ihr Kind am besten, sie sind die Experten. 

Die Einbeziehung der Eltern bei wichtigen Entscheidungen, welche die Tagespflege betreffen und somit das Wohlbefinden aller Kinder, ist für uns selbstverständlich. 

Regelmäßige kurze Tür- und Angelgespräche beim Bringen und Abholen des Kindes sowie eine gute Informationskultur ist uns sehr wichtig. 

Darüber hinaus stehen wir den Eltern gerne jeder Zeit nach Terminvereinbarung für ein ausführliches Gespräch zur Verfügung. 

Uns liegt sehr viel daran, dass man über alle das Kind betreffende Belange offen und ehrlich redet.  

Auch negative Dinge aller Art sollten unbedingt zur Sprache kommen.

Somit kann man von vornherein viele Missverständnisse und Unklarheiten ausräumen, wodurch die beste Grundlage für eine gute Zusammenarbeit geschaffen wird. 

Um eine gute Zusammenarbeit aufzubauen, stehen Offenheit, Vertrauen und Einhalten von verbindlichen Absprachen an erster Stelle. 

Schweigepflicht in der Tagespflege ist eine wichtige Voraussetzung für eine vertrauensvolle Beziehung zwischen Tagesmutter und Eltern.

Bei Verdacht auf Kindeswohlgefährdung sind wir verpflichtet die zuständige Behörde zu informieren. 

  

Die Eingewöhnung 

Das Kind bestimmt das Tempo seiner Eingewöhnung selbst!

Je nach Temperament, und kindlichem Verhalten dauert eine Eingewöhnung unterschiedlich lang. 

Es sollte nicht länger als 4 Wochen dauern, bitte planen Sie genügend Zeit ein. 

Die Eingewöhnungsphase werden wir nach dem “Berliner Model“ gestalten. 

Genaue Informationen über das  „ Berliner Model“ erhalten die Eltern von uns bei einem ersten Beratungsgespräch. 

Eine große Herausforderung ist es für jedes Kind sich an eine neue Umgebung gewöhnen zu müssen. 

Das grundlegende Ziel der Eingewöhnung besteht darin, während der Anwesenheit der Bezugsperson eine tragfähige Beziehung zwischen uns und dem Kind aufzubauen. 

Darüber hinaus soll Ihr Kind selbstverständlich mich mit all unseren Abläufen, Regeln, Ritualen, aber auch den Menschen und die Räume in aller Ruhe kennen lernen. 

Für Sie als Eltern bietet die Eingewöhnungszeit eine besondere Form des Einblicks in den Tagespflegealltag. 

  

Abschied eines Kindes 

Die Verabschiedung eines Kindes aus der Kindertagespflege hin zum Eintritt in den Kindergarten wird von den Eltern und denTagespflegepersonnen gleichermaßen vorbereitet.

Dabei ist es wichtig, dem Kind Ängste vor der neuen Lebenssituation zu nehmen und die Vorfreude darauf zu stärken.

Die Verabschiedung von Kindern soll zu einem Ritual und freudigem Ereignis werden.

Deshalb ist es wichtig, dass wir rechtzeitig damit beginnen Bilderbücher über das Leben im Kindergarten anzuschauen und daraus vorzulesen.

 

  • Geschichten über den Abschied spielen, lesen und singen
  • Ein kleines Abschiedsfest veranstalten
  • Die anderen Kinder in die Verabschiedung mit einzubeziehen
  • Ein kleines Abschiedsgeschenk vorbereiten
  • Die neue Einrichtung und Kindergartengruppe besuchen und besichtigen
  • Eine Kindergartentüte basteln
  • Ein Nachtreffen vereinbaren und durchführen 
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